Sicherheitstechnische Beratung zur aktuellen Lage

Neben den wirtschaftlichen Folgen ist aktuell der Arbeits- und Gesundheitsschutz für die Beschäftigten und ihre Angehörigen sowie für die gesamte Bevölkerung in den Hauptfokus gerückt.

Wo kann ich mich informieren?

Wie kann ich mich schützen?

Insbesondere die Fragestellungen zur aktuellen Beurteilung der Gefährdungen bei der Arbeit, Fragen zu generellen Schutzmaßnahmen, zur Händedesinfektion, zur Auswahl von Persönlicher Schutzausrüstung etc. sind zu betrachten und systematisch festzulegen.

Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung. Wir stehen Ihnen mit unserem Berater-Team der FKC Consult GmbH weiterhin unterstützend zur Seite. Gerne stellen wir Unterlagen für unsere Kunden bereit und erläutern diese dann mittels Videotelefonie

Unsere Beratung setzt den Fokus auf allgemeine Risiken, die beachtet werden sollten, und auf generelle Fragen. Sprechen Sie unsere Berater/Ihre Ansprechpartner dazu an:

Leistungsübersicht

  • Wie sollte ich mich als Arbeitgeber verhalten, das in Deutschland Risiko entsteht?
  • Wo kann ich mich richtig informieren?
  • Welche Verhaltensempfehlungen sind im Miteinander zu beachten?
  • Wie kann man sich vor Ansteckung schützen?
  • Die wichtigsten Hygienetipps?
  • Welche Schutzmaßnahmen sollten Arbeitgeber ergreifen, um einer Ansteckung in Betrieben vorzubeugen?
  • Was ist im Umgang mit Kundenkontakt zu beachten?
  • Helfen Atemschutzmasken gegen eine Ansteckung? Wann werden sie als nötig erachtet?
  • Richtige Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung
  • Wann und wie muss ich die Gefährdungsbeurteilung gemäß BioStoffV anpassen?
  • Betriebliche Notfall- und Pandemieplanung  - wie anpassen - erstellen und umsetzen?
  • Erstellung von Betriebs- und Arbeitsanweisungen > Thema Hygiene / Notfall etc.
  • Unterstützung zum Krisenmanagement
  • DGUV und technische Regeln zum Schutz von Mitarbeitern
  • Wie sieht es mit Dienstreisen aus? Teilnahme an Messen oder Tagungen?
  • Was ist zu tun, wenn Beschäftigte auf Dienstreisen erkranken?
  • Können besorgte Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten?
Angebot anfragen

BUNDESMINISTER HEIL STELLT ARBEITSSCHUTZSTANDARD COVID-19 VOR

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Dem Arbeitsschutz kommt dabei eine zentrale Rolle zu. 
Ein betrieblicher Infektionsschutzstandard, der die notwendigen zusätzlichen Schutzmaßnahmen zum Schutz der Beschäftigten vor SARS-CoV-2 beschreibt, soll den Menschen die notwendige Sicherheit geben, ihre Arbeit wiederaufzunehmen. Das setzt ein hinreichendes Vertrauen in Wirksamkeit und Reichweite der laufenden Maßnahmen der Pandemiebekämpfung voraus. Die Wirtschaft soll schrittweise und ohne weitere Rückschläge zur Vorkrisen-Leistung zurückkehren. Ein hohes Maß an Sicherheit und Gesundheit in der Arbeits-welt schafft dafür die Voraussetzung.

  • 1. Arbeitsschutz gilt weiter - und muss bei einem schrittweisen Hochfahren der Wirtschaft zugleich um betriebliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor SARS-CoV-2 ergänzt werden!
    Wenn sich wieder mehr Personen im öffentlichen Raum bewegen, steigt das Infektionsrisiko - und damit das Risiko steigender Infektionszahlen und Überlastung des Gesundheitswesens. Dazu ist ein hoher Arbeitsschutzstandard notwendig, der dynamisch an den Pandemieverlauf angepasst wird
  • 2. Sozialpartnerschaft nutzen, Arbeitsschutzexperten einbinden, Angebot arbeitsmedizinischer Vorsorge ausweiten!
    Eine gelebte Sozialpartnerschaft in den Betrieben hilft gerade jetzt, die notwendigen Schutzmaßnahmen wirksam im betrieblichen Alltag zu verankern. Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit beraten den Arbeitgeber bei der Umsetzung des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards und unterstützen bei der Unterweisung. Die Betriebe bieten ihren Beschäftigten zusätzliche freiwillige, ggf. telefonische, arbeitsmedizinische Vorsorge an.
  • 3. Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern wird universell auch bei der Arbeit eingehalten - in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen!
    In den Betrieben werden entsprechende Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen umgesetzt. Wo dies nicht mög-lich ist, werden wirksame Alternativen ergriffen.
  • 4. Abläufe werden so organisiert, dass die Beschäftigten möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben!
    Schichtwechsel, Pausen oder Anwesenheiten im Büro werden durch geeignete organisatorische Maßnahmen entzerrt, Kontakte der Beschäftigten untereinander werden im Rahmen der Schichtplangestaltung auf ein Minimum reduziert.
  • 5. Niemals krank zur Arbeit!
    Personen mit erkennbaren Symptomen (auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) verlassen den Arbeitsplatz bzw. bleiben zu Hause, bis der Verdacht ärztlicherseits aufgeklärt ist. Hier sind auch die Beschäftigten gefragt, ihre gesundheitliche Situation vor Arbeitsbeginn zu prüfen, um ihre Kolleginnen und Kollegen nicht in Gefahr zu bringen.
  • 6. Zusätzlichen Schutz bei unvermeidlichem direkten Kontakt sicherstellen!
    Wo Trennung durch Schutzscheiben nicht möglich ist, werden vom Arbeitgeber Nase-Mund-Bedeckungen für die Beschäftigten und alle Personen mit Zugang dessen Räumlichkeiten (wie Kunden, Dienstleister) zur Verfügung gestellt.
  • 7. Zusätzliche Hygienemaßnahmen treffen!
    Waschgelegenheiten bzw. Desinfektionsspender werden vom Arbeitgeber bereitgestellt, um die erforderliche häufige Handhy-giene am Ein-/Ausgang und in der Nähe der Arbeitsplätze zu ermöglichen. Kurze Reinigungsintervalle für gemeinsam genutzte Räumlichkeiten, Firmenfahrzeuge, Arbeitsmittel und sonstige Kontaktflächen verbessern den Infektionsschutz weiter. Auf die verbindliche Einhaltung einer „Nies-/Hustetikette“ bei der Arbeit wird besonders geachtet!
  • 8. Arbeitsmedizinische Vorsorge nutzen; Risikogruppen besonders schützen!
    Viele bangen um ihre Gesundheit. Arbeitsmedizinische Vorsorge beim Betriebsarzt ermöglicht individuelle Beratung zu arbeits-bedingten Gesundheitsgefahren. Auch Vorerkrankungen und Ängste können hier besprochen werden. Wird dem Arbeitgeber bekannt, dass eine Person einer Risikogruppe angehört, ergreift er die erforderlichen individuellen Schutzmaßnahmen.
  • 9. Betriebliche Beiträge zur Pandemievorsorge sicherstellen!
    Um schnell auf erkannte Infektionen reagieren zu können, erarbeiten Arbeitgeber betriebliche Routinen zur Pandemievorsorge und kooperieren mit den örtlichen Gesundheitsbehörden, um weitere möglicherweise infizierte Personen zu identifizieren, zu informieren und ggf. auch isolieren zu können. Beschäftigte werden angehalten, sich bei Infektionsverdacht an einen festen Ansprechpartner im Betrieb zu wenden. 
  • 10. Aktive Kommunikation rund um den Grundsatz „Gesundheit geht vor!“
    Der Arbeitgeber unterstützt aktiv seine Beschäftigten. Führungskräfte stellen vor Ort klar, dass Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten Priorität haben. Alle zusätzlichen betrieblichen Infektionsschutzmaßnahmen und Hinweise werden verständlich erklärt und ggf. erprobt und eingeübt.
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Frau Binja Koß

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